Grünliberal fürs Limmattal - Liste 5:
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat

Von links nach rechts:
Andreas Kriesi, Gemeinderat, Schlieren; Stephan Rothmund, Co-Präsident Bezirk Dietikon und Vorstand Urdorf;Doris Rothmund, Vorstand Urdorf; Sven Johannsen, Gemeinderat, Dietikon; Sonja Gehrig, Co-Präsidentin Bezirk Dietikon und Vorstand Urdorf; Nikolaus Wyss, Gemeinderat, Schlieren; Silvia Rimensberger, Co-Präsidentin Urdorf; Roland Camen, Präsident Weiningen; Thomas Lo Russo, Vorstand Dietikon; Deborah Lo Russo, Schulpflege Dietikon

Velo-Initiative zur besseren Ausschöpfung des Veloverkehrspotenzials


Die Velo-Initiative will den Veloverkehr in Alltag und Freizeit stärken und die Velowege wie bereits die Fuss- und Wanderwege in der Bundesverfassung verankern. Dies gibt dem Bund die Pflicht und die Möglichkeit, auch Velowegnetze zu planen und Standards für solche Netze festzuschreiben. Denn das Potenzial des Veloverkehrs muss besser ausgeschöpft werden. Gründe dafür gibt es genügend: Geld und Platz sparen, Gesundheit fördern, Umwelt schützen.

Als Vorstandsmitglied von Pro Velo Kt. Zürich unterstütze ich diese Velo-Initiative natürlich. Es gibt aber auch eine ungewöhnlich breite Allianz von Organisationen und Parteien, die ebenfalls dahinter stehen. Die Velo-Initiative wird quer durch die Parteienlandschaft unterstützt (mit Ausnahme der SVP). Die Grünliberalen des Bezirks Dietikon haben bereits fleissig mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen. Wir setzen uns im Limmattal zudem für die geplante Veloschnellbahn ein, die Teil der Gesamtverkehrsentwicklung des wachstumsgeprägten Limmattales sein soll.

Sonja Gehrig
GLP Co-Präsidentin Bezirk Dietikon und Kantonsratskandidatin, Urdorf

Dem Bundesrat den Rücken stärken und die eigenen Reihen schliessen

Der Bundesrat hat sein Vorgehen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative vorgestellt. Er versucht, den Spagat zwischen einer Beschränkung der Einwanderung (Kontingentlösung) und der dadurch drohenden Aufkündigung der bilate-ralen Verträge durch die EU zu finden. Letzteres führt die Schweiz in die Isolation und unweigerlich zu einem wirtschaftlichen Niedergang, den eigentlich niemand will.
Dieses Verhandlungsmandat ist eine starke Herausforderung. Wir Grünliberalen haben den Bundesrat von Beginn weg unterstützt und werden ihm bei den anspruchsvollen Gesprächen mit der EU weiter den Rücken stärken. Wir erwarten das im Interesse der Schweiz auch von allen anderen Akteuren. Es geht um die Schweiz und um nichts anderes. Je stärker wir mit einer Stimme sprechen, desto stärker ist unsere Verhandlungsposition. Lassen wir uns von Juncker's Kuss nicht täuschen. Für die EU ist die Personenfreizügigkeit ein Grundprinzip, welches sie nicht so einfach aufgibt. Wirtschaftlich gesehen, brauchen wir die EU mehr als sie uns. Das weiss die EU natürlich auch. Die Haltung "Nimm es oder lass es" ist hier falsch am Platz.
Für uns Grünliberalen steht damit fest, dass der Erhalt des vom Volk mehrfach bestätigten bilateralen Wegs mit der EU Priorität vor einer strikten Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative haben muss. Unser Erfolg fusst auf einer hohen Qualität der Ausbildung und der Exportorientierung. Für unsere Wirtschaft ist es - gerade auch mit der Frankenstärke - zentral, dass die Schweiz den ungehinderten Zugang zum europäischen Binnenmarkt behält. Wieso wollen wir unseren Wohlstand aufs Spiel setzen?

Stephan Rothmund Co-Präsident GLP Bezirk Dietikon, Vorstand GLP Urdorf