Die Grünliberalen Urdorf nehmen Kenntnis von den beiden Einzelinitiativen der Herren Olivier und Frédéric Chanson vom 14.8.2025: 1. „Liberalisierung der Urdorfer Verkehrsstrategie“ 2. „Kommunale Sammelstrassen und regionale Verbindungsstrassen bleiben T-50“ Diese beiden Initiativen stehen im Widerspruch zueinander: Während von „Liberalisierung“ gesprochen wird, soll die Gemeinde gleichzeitig mit einem Tempo-50-Diktat in ihrer künftigen Gestaltungsmöglichkeiten massiv eingeschränkt werden.
Gerade Urdorf, das heute schon stark unter Durchgangsverkehr leidet, braucht maximale Freiheit und Flexibilität in der Verkehrspolitik. Nur so kann die Gemeinde in der dynamischen Region Limmattal die Bevölkerung wirksam entlasten – durch weniger Durchgangsverkehr, sichere Wohnquartiere und eine kluge Anbindung neuer Wohn- und Arbeitsgebiete. Ein starres Tempo-50-Diktat würde diese Spielräume blockieren und die Gemeinde auf Jahre hinaus lähmen.
Darüber hinaus gilt es festzuhalten: Von der heutigen Verkehrsstrategie (u.a. Tempo-30-Zonen) profitieren heute zahlreiche Urdorferinnen und Urdorfer – durch weniger Lärm, mehr Sicherheit und eine höhere Wohnqualität.
Fazit:
Die Grünliberalen Urdorf lehnen beide Initiativen ab. Urdorf braucht eine flexible, zukunftsorientierte Verkehrsstrategie, nicht starre Vorschriften und Widersprüche. Wir stehen ein für eine Reduzierung des
Durchgangsverkehrs, Erhöhung der Sicherheit, Lebensqualität und eine nachhaltige Mobilität – für uns alle, nicht nur für wenige.
Rückfragen:
Martin Spieser, Präsident GLP Urdorf
martin.spieser@grunliberale.ch, 078 726 45 44
Sonja Gehrig, Vizepräsidentin GLP Urdorf
sonja.gehrig@grunliberale.ch, 079 661 51 49